Fallbeispiele
Schulter, Nacken und Rücken beim Kickboxen
Das Ziel war, nicht nur einzelne Beschwerden zu behandeln, sondern Schulter, Hüfte und Rumpf besser zusammenspielen zu lassen und dadurch langfristig belastbarer beim Kickboxen und Krafttraining zu werden.

Tobias trainiert regelmäßig Kickboxen und Krafttraining. Trotzdem hatte er mehrere wiederkehrende Beschwerden. Die Schulter fühlte sich teilweise klemmend an und klickte, der Nacken verspannte sich häufig und nach längerem Sitzen meldete sich der untere Rücken. Auch beim Kicken merkte Tobias, dass seine Hüfte nicht so beweglich war, wie er es gerne hätte.
Was zeigte die Untersuchung?
Die Schulter war insgesamt sehr beweglich und Tobias brachte eine gute Grundkraft mit. Auffällig waren jedoch Kraftdefizite in der linken Schulter, besonders beim seitlichen Anheben und bei Drehbewegungen. Auch der mittlere Rücken war beim Aufrichten und Drehen eingeschränkt. Dadurch musste der Nacken bei manchen Bewegungen mehr kompensieren. An der Hüfte zeigte sich ebenfalls eine eingeschränkte Beweglichkeit. Beim Kicken wich Tobias deshalb teilweise über den unteren Rücken aus.
Unser Ansatz
Der Trainingsplan konzentrierte sich auf drei Bereiche. Wir verbesserten die Beweglichkeit des mittleren Rückens und der Hüfte und bauten gezielt Kraft in den schwächeren Schulterpositionen auf. Dabei war besonders wichtig, die Übungen kontrolliert auszuführen und Ausweichbewegungen über den Rücken zu vermeiden. Zusätzlich bekam Tobias eine aktive Übung zur Entspannung und Belastung der Nackenmuskulatur. Das Ziel war, nicht nur einzelne Beschwerden zu behandeln, sondern Schulter, Hüfte und Rumpf besser zusammenspielen zu lassen und dadurch langfristig belastbarer beim Kickboxen und Krafttraining zu werden. Hinweis: Dieses Fallbeispiel wurde anonymisiert. Der Name wurde geändert und einzelne Details leicht angepasst.
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